Bei uns hast du die Wahl: Du kannst bereits getrocknetes, sofort verwendbares Brennholz kaufen – oder frisches Holz, dass du selbst weiter lagern und trocknen lässt. Ganz egal, wofür du dich entscheidest: Die Holzfeuchtigkeit zu prüfen ist ein wichtiger Schritt, um sauber, sicher und effizient zu heizen.
Damit du genau weißt, wie trocken dein Holz wirklich ist, erklären wir dir hier, wie du die Feuchtigkeit mit Messgerät richtig bestimmst und wie du sie ohne Messgerät grob einschätzen kannst.
Warum ist trockenes Brennholz wichtig?
Brennholz brennt erst dann optimal, wenn die Feuchtigkeit unter 20 Prozent liegt. In der ersten Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (1. BImSchV) ist übrigens festgelegt, dass der Feuchtigkeitsgehalt von Brennholz 25 % nicht überschreiten darf, wenn es verbrannt wird. Ist es zu feucht, führt das zu:
- schlechterer Heizleistung
- erhöhter Rauch- und Rußbildung
- Belägen im Kamin und höherem Reinigungsaufwand
- unnötig hohem Holzverbrauch
Wenn du frisches Holz kaufst, solltest du das Holz richtig lagern und regelmäßig prüfen, bis es den idealen Wert erreicht. Aber auch bereits getrocknetes Brennholz kann bei falscher Lagerung Feuchtigkeit ziehen – ein kurzer Check lohnt sich immer.

So misst du die Brennholz-Feuchtigkeit mit einem Messgerät
Ein Feuchtemessgerät liefert die zuverlässigsten Ergebnisse. So nutzt du es korrekt:
- Holz direkt vor dem Messen aufspalten.
Nur der Kern zeigt dir den echten Feuchtegehalt. - Drei Messpunkte setzen:
– einmal in der Mitte des Scheits
– zweimal jeweils etwa 5 cm von der Stirnseite entfernt - Werte addieren und durch drei teilen.
Der Durchschnitt sollte unter 25 Prozent liegen, besser unter 20 Prozent.
So stellst du eindeutig fest, ob dein Holz bereit für den Kamin ist – oder noch weiter trocknen sollte.
Brennholz ohne Messgerät einschätzen
Wenn du gerade kein Messgerät zur Hand hast, kannst du die Trockenheit auch mit einfachen Methoden prüfen. Sie ersetzen keine präzise Messung, geben dir aber einen guten Anhaltspunkt.
Klang-Test
Schlage zwei Holzscheite gegeneinander.
- Klingt das Holz hohl und klar, ist es meist trocken.
- Klingt es dumpf, steckt noch zu viel Feuchtigkeit darin
Spuck- oder Spüli-Test
Trage Spucke oder ein wenig Spülmittel auf die Stirnseite eines Scheits auf.
Puste von der anderen Seite in das Holz.
- Bildet sich Schaum, ist das Holz in der Regel trocken.
- Bleibt alles unverändert, enthält das Holz noch Feuchtigkeit.
Wichtig: Lagerung beeinflusst immer den Feuchtegehalt
Auch wenn du bei uns bereits getrocknetes Holz kaufst, kann es durch ungünstige Lagerung wieder Feuchtigkeit aufnehmen. Achte daher auf:
- trockene und luftige Lagerplätze
- Abstand zum Boden
- Regenschutz von oben
- möglichst sonnige oder gut belüftete Standorte
Frisches Holz muss zudem ausreichend lange lagern, je nach Holzart meist ein bis zwei Jahre, bevor es den idealen Feuchtewert erreicht.
Unsere Empfehlung
Wenn du sofort heizen möchtest, wähle unser trockenes Brennholz.
Wenn du sparen möchtest und genügend Lagerplatz hast, ist frisches Holz eine gute Alternative – solange du die Feuchtigkeit regelmäßig prüfst.
Wenn du Fragen zum Messen, Trocknen oder Lagern hast, helfen wir bei Brennholz Schneider in Sinzig jederzeit weiter.